Gisteren
had Susanne Lettenbauer op NDR.de een artikel: “Beltracchi malt 2.000 Jahre Kunstgeschichte:”
Der "Meisterfälscher" Wolfgang Beltracchi malt ganz legal die
wichtigsten Momente der Kunstgeschichte nach. [..]
Wolfgang
Beltracchi steht vor einem auf alt getrimmten Fenster, hinter ihm ein
Holzschrank, darauf der Globus, an der Wand die alte Landkarte. Eine
nachgestellte, typische Szene beim niederländischen Maler Vermeer um 1689.
Vermeer malt den Philosophen Baruch de Spinoza. Besser gesagt: Beltracchi malt
im Stil von Vermeer, der Spinoza malt.
Obwohl
Vermeer und Spinoza sich gekannt haben müssen, hat es diese Szene im 17.
Jahrhundert nie gegeben. Genau das findet Beltracchi so spannend an dem
Projekt: "Die Figur, die wir darstellen, ist ja unser Kairos. Wir sagen,
der hat das gemalt, aber das fehlt uns in der Geschichte. Also ein Vermeer, der
Spinoza malt, ist ja nicht so unwahrscheinlich, denn er lebte ja da, sie hatten
gemeinsame Bekannte. Und so malen wir eben dieses Bild." Trotzdem bleibe
es eine Herausforderung, lächelt Beltracchi: "Ich mache jeden, aber
Vermeer ist ja schon was Besonderes."
We zien met warme belangstelling uit naar het resultaat van deze openlijke Han van Meegeren.

